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sagt ein französisches Sprichwort – nur trifft das Prädikat meist auf den Hundekiller zu. Jahreswechsel bringen neben den üblichen Rückschauen auch Zukunftsaussichten. Zu den „sichersten“ Erwartungen zählt das World Economic Forum: 1. Das wachsende „Einkommens-Ungleichgewicht“ (Schere zwischen Arm und Reich). 1965 erhielten US-Vorstandsvorsitzende das 24-fache des durchschnittlichen Gehalts ihrer Arbeiters. In den nächsten 25 Jahren stieg dieses Verhältnis auf das 70-fache. Dann explodierte es im Jahr 2000 auf das 299-fache und erreicht heute das 325-fache. Die 2. Erwartung betraf „chronische, fiskalische Ungleichgewichte“ (wachsende Staatsschulden – das braucht man nicht zu veranschaulichen). Werden diese Probleme nicht angegangen, (gemeint ist, werden die Bürger nicht ordentlich zur Kasse gebeten), dann könnte – heißt es in dem Bericht weiter – das in  Zukunft “dystopische“ (das Gegenteil von „utopisch“) Folgen für einen Großteil der Menschheit” haben. Nur Akademiker Geschwätz?
Das steht laut NY Times (vom 16.1.) in einem Vorbereitungsbericht für das jährliche Treffen der „Unternehmenslenker, Politiker und Akademiker“ vom 25. bis zum 29. Januar in Davos. Natürlich ist das verquast genau das, was man Davos durchzusetzen plant. Und diese Zahlungsforderungen werden für die meisten Menschen genau die Folgen haben, mit denen gedroht wird. Wie eine solche Einforderung zum Beispiel aussehen könnte, beschreibt in der Zeitung der „unabhängige“ Volkswirt Ed Yardeni. Weiterlesen »

Neue Geschäftsmöglichkeiten

Italien retten? Es sei „zu groß für eine Rettung“ heißt es. Was aber heißt „retten“, ein Lieblingswort von Rot-Grün und nun auch von Schwarz-Gelb, den ewigen Hinterherläufern. Nun soll auch Frankreich „gerettet“ werden, weil Standard & Poor’s ihm und Österreich das „AAA“-rating versagt, auch zwei französischen Großbanken, Crédit Mutuel und Crédit Agricole, wurden herabgestuft. Der Grund: Schrumpfender Absatz, weniger Produktion, mehr Soziallasten, steigende Schulden und Zinskosten, klamme Schuldner. Daran müsste etwas getan werden. Im kommenden Jahr muss/will das Land 400 Mrd. € umschulden und dementsprechend Staatsanleihen (Schuldscheine) verkaufen. Doch wer soll kaufen. Liquide Käufer sucht auch Italien. Deutschland braucht angeblich nicht zu suchen. Seiner Finanzagentur laufen die zahlungsfähigen Kunden angeblich derart die Türen ein, dass sie für den Erwerb von Schuldscheinen sogar noch draufzahlen (Negativzinsen).

Was würden Sie machen, wenn Sie Mrd. € zur Verfügung hätten. Würden sie Papiere kaufen, die nichts bringen, für die sie sogar draufzahlen müssten? Würden Sie ihre Mrd. dann nicht viel lieber in Ihren Sparstrumpf (Tresor) stecken? Es sei denn, sie zweifeln daran, dass es die €s demnächst noch geben wird. Weiterlesen »

Es ist vorgesorgt

Wie es aussieht, kommt die Affäre Wulff jetzt an ein Ende, möglicherweise ein happy-end (Rheinische Post sieht es anders). Einen Grund nannte die Bildzeitung am 4.1. „Christian Wulff ist nicht zum Bundespräsidenten gewählt worden wegen seiner Lebensleistung, seiner Beliebtheit oder moralischen Autorität. Christian Wulff ist Bundespräsident, weil die Kanzlerin und CDU-Vorsitzende es so wollte. Wenn in der Politik nur ansatzweise das Verursacherprinzip gilt, muss auch Angela Merkel zur Rechenschaft gezogen werden.“ Und wer in Deutschland verfügte dazu über die nötige Autorität? Da müsste man schon in Washington oder Tel Aviv nachfragen. Aber sicher ist das auch nicht, denn wer weiß schon, was man höheren Orts geplant hat und Medien pflegen langsam vorzugehen, um das Terrain in den Köpfen der Menschen ordentlich zu beackern. Dass Wulff falsch gehandelt hat, gibt er selbst zu, dass er Dreck aus seiner Zeit als Ministerpräsident am Stecken hat, lässt sich kaum mehr leugnen. Auf so manchem sitzt weisungsgebunden noch immer die Staatsanwaltschaft. Dass es Leute mit wesentlich schlimmerem Dreck an der Backe gibt, die trotzdem Verteidigungsminister werden, zeigte z.B. die ARD-Sendung Kontraste am 28.06.2007. Wahrscheinlich ist die Existenz einer Leiche im Keller, die Voraussetzung für ein höheres Amt. Denn ohne eine solche wäre der Amtsträger nicht handhabbar (erpressbar). Weiterlesen »

Glück und Sinn der Weihnacht

Wo „jingle bells“ nicht alles übertönen, werden Menschen zu Weihnachten trotz aller Festtagshektik gerne ein wenig besinnlich und denken in einer stillen Stunde, wenn sie sich eine solche genehmigen, alten, meist Kindheitserinnerungen nach. Der Spatz hat in den 12 Jahre, seit es ihn gibt,  zu Weihnachten immer wieder neu über Weihnachten und seine gar nicht gefühlige und verträumte sondern für manche sogar ärgerliche Bedeutung nachgedacht.

Wieder feiert die Christenheit am 24.12. die Menschwerdung Gottes anstelle des imperial-römischen Sol invictus. Ein schwieriges Fest, das der Reklame-Rummel schon fast erfolgreich wegbanalisiert hat. Mit dem Glauben an die Menschwerdung Gottes (dem Gegenteil von der Vergöttlichung des Menschen im antiken Mythos) stellte die Christenheit einst ein fundamentales Ärgernis dar – das gilt noch heute für die Gläubigen der monotheistischen Religionen, Islam und Judentum. Weiterlesen »

Geschäft ist Geschäft

Wenn es in der Bildzeitung steht, muss es stimmen, und es stimmt wahrscheinlich sogar, dass sich der Bundespräsident durch sein früheres politisches Amt einen besonders günstigen Kredit ergaunert hat. Aber ist das wichtig? Tun sie das nicht alle nach dem nun auch hier gültigen westlichen Wertesystem. Keiner will mehr „Idealisten“ sein, nur noch Realist. Also warum geht ein Realist in die Politik, wenn nicht des persönlichen Geschäftes wegen und natürlich wegen der Rentenansprüche, die sich für Politiker und ihre Stäbe allein bis 2030 auf 1,5 Billionen belaufen sollen. Das alleine reichte schon für den Staatsbankrott, wenn da nicht noch die Energiewende und allerlei anderes politisch Eingefädeltes wäre.

Die Frage müsste eigentlich lauten: Warum steht es in der Bildzeitung und danach in allen anerkannten Medien. Weiterlesen »

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