• Home
  • Impressum

Der Spatz im Gebälk

Feeds
Artikel
Kommentare

Auf- oder Abschwung, Apokalyptische Reitere, Vogel- Schweinegrippe, Impfung, Malaria, DDT, Manöver.

19. September 2009 von admin

Eins und Eins sind Zwei oder Keins

Die Wahlen sind noch nicht gelaufen. Scheinbar liegt die CDU vorne, weil die Medien ihr die „erfolgreiche Überwindung“ der schwersten Krise seit den 1930er Jahren zuerkennen. Dabei feiern sie ein, sich etwas abschwächendes Umsatzminus im verarbeitenden Gewerbe, wie einen Aufschwung. Im Juli sind laut Statistischem Bundesamt gegenüber Juli 2008 die Umsätze im verarbeitenden Gewerbe um 16,5 Prozent zurückgegangen. Im Juni hatte der Rückgang noch 17,7 Prozent betragen. Bei den Unternehmen, die Pleite gegangenen sind, kommt die „konjunkturelle Aufhellung” leider nicht mehr an. Im ersten Halbjahr ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Zahl der Insolvenzen um fast 15 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Krise ist nicht überwunden, sie hat kaum begonnen.

Andererseits scharen sich Menschen wieder um SPD und Linke, weil sie spüren, dass ihnen Schlimmes bevor steht und Steinmeier ihnen weismacht, „Schwarz-Gelb hat aus der Krise nicht gelernt“. Haben es die Grünrosaroten etwa? Waren sie es nicht, die Wesentliches zum Niedergang der Industrieproduktion in Deutschland beigetragen haben? Sie verhinderten wesentliche Investitionsvorhaben (Kernkraftwerke, Magnetschwebebahn, usw.,), sie verplemperten Chancen für unsinnige Investitionen in alternative Energien, die nichts bringen außer Kosten, und die die Energieversorgung in Deutschland teuer und unzuverlässig gemacht haben. Sie schufen die gesetzlichen Voraussetzungen, dass die Finanzhaie auch die Industrie in Deutschland ruinieren und wohlhabende Bürger ausnehmen konnten. Und sie waren es, die uns im Sinne von „Germans to the front“ wieder auf die internationale Kriegsbühne geschoben haben. Die Gegenseite hat sie allerdings nie daran gehindert und ist den derart Progressiven immer schwanzwackelnd hinterher gelaufen. Die Wähler ahnen, dass sie kräftig ausgenommen werden sollen und versprechen sich ausgerechnet von den Grünrosaroten mehr Schutz als von den Schwarzgelben. Kann man dümmer sein? Weder die einen noch die anderen wissen, was sie morgen tun werden. Sie warten – wie schon immer – auf Befehle und Arrangements von oben, um sie fraglos auszuführen und halten das für demokratisch. Und was wird oben geplant? Niemand glaubt es zu wissen, könnte es aber, wenn er eins und eins zusammenzählte.

Bis Frühjahr 2009 galt als Pandemie, wenn eine Seuche überdurchschnittlich viele Menschenleben forderte. Für die Schweinegrippe wurde dieses Kriterium aufgehoben. An der Schweinegrippe starben angeblich bisher insgesamt um die Zweitausend Menschen. Die Weltgesundheitsorganisation zählt aber jedes Jahr um die 500 000 Opfer der normalen Grippe und das ohne großen Rummel. Medienrummel steht für Verkaufswerbung. Impfstoffe müssen vertrieben werden und Regierung und Krankenkasse streiten sich schon, wer die Kosten trägt, falls zwangsgeimpft wird.

Vorsichtshalber haben die Regierungen in den USA und Großbritannien Gesetze erlassen, die die Hersteller dieser Impfstoffe von Schadensersatzforderungen freistellen, die sich aus den möglicherweise auftretenden Nebenwirkungen ergeben könnten. Dies sei nötig, weil angeblich die Zeit fehlt, um die vorgeschriebenen Tests durchzuführen.

Impfstoffe müssen getestet werden. Die gesetzlichen Auflagen hierfür sind oder waren zu Recht streng – und auch kostspielig. Aber es soll, wenn „Not am Mann“ ist und eine Pandemie droht, Ausnahmen geben, denn Tests im Schnellverfahren sind preiswerter: die Verschrottungsprämie für die Pharmaindustrie sozusagen. Der Diplom-Kaufmann Axel Sch. (40) hatte sich für 250 Euro für eine entsprechende Test-Studie der Schweinegrippe-Impfung an der Ludwig-Maximilians-Universität zur Verfügung gestellt. Er behauptet nun: „Die Impfung hat mich krank gemacht – der Test ist unverantwortlich.“ Schon ein paar Stunden nach der Impfung habe ihm der Schweiß auf der Stirn gestanden. „Ich fühlte mich völlig erschlagen. Am dritten Tag haben meine Nieren und mein Kopf geschmerzt und ich bekam Fieber. Dann hatte ich einen Hustenanfall – und das Waschbecken war plötzlich rot. Das war Blut!“

Der medizinische Leiter der Studie bestreit, dass es sich hierbei um Nebenwirkungen der Impfung gehandelt haben könnte, gibt aber zu, dass die dem Serum zugesetzte Immunverstärker „zu stärkeren Nebenwirkungen führen… Die Verstärker produzieren mehr Antikörper, deshalb ist auch die Abwehrreaktion des Körpers größer.“ Nierenschmerzen und blutiger Husten wie bei Proband Axel Sch. seien jedoch auch mit diesem Verstärker nicht zu erwarten. „Wir machen eine saubere Studie.“ Und wenn sie doch „unsauber“ wäre, weil es um sehr viel Geld geht. Wie will man das klären? Jedenfalls verspüren Politiker im Wahljahr den in der Bevölkerung aufkommenden Zweifel und rudern im Rahmen ihrer Möglichkeiten etwas zurück. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt erklärte bereits am 19.8., sie habe sich anfangs von der pharmazeutischen Industrie unter Druck gesetzt gefühlt. Nur Anfangs – und jetzt nicht mehr? http://www.merkur-online.de/nachrichten/muenchen/schweinegrippe-impfung-testpatient-packt-meta-451084.html.

Vorbehalte gegenüber der Schweinegrippe-Impfung nehmen zu. Aber wird dabei auch an die Vorgeschichte gedacht, an die Änderungen der WHO Bestimmungen hinsichtlich einer Pandemie, die enorme Angst erzeugende Medienpropaganda trotz geringer Opferzahlen, an den Zusammenhang mit vergleichbaren früheren Kampagnen? Erst vor wenigen Jahren warnte das Medien-Theater laut vor der „gefährlichste aller Epidemien“, der so genannten “Vogelgrippe”. In Südostasien schlachtete man den kleinen Bauern ihre Hühner weg. Den Absatz übernahm die Tyson Foods Inc., beziehungsweise seine dortigen Partner. An der Vogelgrippe selbst starben in 10 Jahren etwa 250 Menschen. Die unspektakuläre, normale Grippe fordert jährlich – wie gesagt – 500.000 Menschenleben.

Es ging auch damals nicht nur um Hühner. Bush‘s Minister für den „Hundertjährigen Krieg gegen den Terrorismus“, Donald Rumsfeld, hatte in seiner Firma Gilead Sciences eine Wunderwaffe gegen die neuen, von Tieren auf den Menschen überspringenden Viren anzubieten: das inzwischen berühmte Tamiflu. Es wurde von Großkonzernen in Europa gegen Lizenzgebühren hergestellt. Obwohl sich, abgesehen von erheblichen Nebenwirkungen, bisher keine Schutzwirkung feststellen ließ, haben Regierungen dafür „als Vorsorge für ihre Bevölkerung“ Milliarden Dollar ausgegeben. Doch lassen Sie sich nicht vom Geld blenden. In Machtfragen wird Geld fast immer nur zur Ablenkung Geldgieriger von den eigentlichen Problemen benutzt – und Neid ist der denkbar schlechteste Ratgeber.

Seitdem unter US-Präsident Nixon und Bundeskanzler Brandt das wirksamste und harmloseste Mittel gegen Malaria, DDT, nach einer nachweisbar betrügerischen (Vgl. H. Böttiger, Die DDT Story, Fusion Jg. 14. Heft 2 1993) Umweltkampagne verboten worden war, sterben pro Jahr wieder 2 Mio. Menschen an der Krankheit, mindestens die zehnfache Anzahl wird jährlich neu infiziert und dadurch auf Jahre geschwächt und arbeitsunfähig gemacht. Etwa die gleiche Anzahl, also rund 2 Mio. Kinder sterben jährlich an Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzlösung im Wert von etwa 25 Cent je Kind gerettet werden könnten. Masern, Lungenentzündungen und andere, mit relativ preiswerten Medikamenten heilbare Krankheiten, raffen jedes Jahr fast 10 Mio. Menschen in der sogenannten 3. Welt hinweg – und das alles ohne große Medienkampagne.

The Sunday Times berichtete am 24. 05.09, dass sich „führende Milliardäre heimlich getroffen haben, um zu überlegen, wie sie „ihre Kräfte bündeln“ und einsetzen könnten. „Jeder der Milliardäre erhielt 15 Minuten Zeit, um sein Lieblingsthema vorzustellen… Beim Abendessen diskutierten sie, wie sie ein gemeinsames Anliegen (umbrella cause) finden könnten, um es für ihre Interessen nutzbar zu machen.“ Die Zeitung verschweigt nicht, was dabei heraus kam: „Sie stimmten darin überein, dass Übervölkerung die Priorität hat,… dass sie eine Strategie unterstützen sollten, nach der das Bevölkerungswachstum als eine potentiell zerstörerische, ökologische, soziale und industrielle Bedrohung in Angriff genommen wird.“ Einig war man sich auch, dass man „von Regierungsbehörden unabhängig vorgehen müsse, da diese nicht in der Lage sind, das Unheil abzuwenden, das wir alle herannahen sehen.“ Die Überbevölkerung, das sind immer nur die anderen – Sie und ich.
So ganz abseits von diesem Vorhaben stehen Regierungen allerdings nicht. Die Bevölkerung Großbritanniens müsse auf 30 Millionen fallen, sagt Jonathan Porritt, einer von Gordon Browns führenden „grünen“ Beratern. Er fordert, Großbritannien müsse seine Bevölkerung drastisch verringern, um eine zukunftsfähige Gesellschaft zu werden. Er forderte dies auf der Jahreskonferenz des Optimum Population Trust (OPT), einer der führenden Denkfabriken des Vereinigten Königreichs, deren Schirmherr er ist. Der Trust will durch „Forschungen“ belegen, dass die britische Bevölkerung auf 30 Millionen zu senken sei, wenn das Land sich selbst nachhaltig versorgen solle (Sunday Times 22.3.09).

Die versammelten, Milliarden schweren „Philanthropen”, darunter David Rockefeller, Ted Turner, Bill Gates, Warren Buffet und George Soros, hatten sich am 5.5.09 im Haus des Biochemikers und Nobelpreisträgers Sir Paul Nurse in New York getroffen. Da Verschwörungstheorien „abartig“ sind, und sie zu äußern sogar „gemeingefährlich“, kann das Treffen nicht stattgefunden haben und selbst die Sunday Times wird in diesem Punkt lügen.

Neben Hunger (die schleichende Zerstörung der Nahrungsmittelerzeugung steht an anderer Stelle), Seuchen und Tod ist Krieg der lauteste der vier apokalyptischen Reiter.

Vom 8. bis 29. September führen Weißrussland und Russland auf eigenem Boden die Militärübung “West (Sapad) 2009″ durch. Beteiligt sind 12 500 Soldaten und schweres Gerät. Es sollen auch Geheimdienste und Rechtsschutzorgane beider Länder zum Einsatz kommen. Das Ziel der Übung ist laut Pressemitteilung “die Vorbereitung auf die Gewährleistung der strategischen Stabilität in der osteuropäischen Region”. Zudem soll die Mobilmachung von Reservisten und Technik und die mit Transportmitteln zu erfolgende Verlegung von Einheiten über weite Entfernungen trainiert werden. Im Ergebnis besteht das Ziel des Manövers ebenso wie frühere (etwa „Sapad 81“ oder „Sapad 1999“) nicht so sehr darin, Truppenführung und Soldaten zu trainieren, sondern die Fähigkeit zur militärischen Verteidigung zu demonstrieren.

Die internationale Militärübung „Steppe Eagle“ findet vom 14. bis 26. September in Kasachstan statt. Das kasachischem Verteidigungsministerium veröffentlichte dazu: „An dem Manöver nehmen mehr als 1300 Angehörige der kasachischen Armee sowie Streitkräfte Großbritanniens und der USA teil. Eingesetzt werden mehr als 100 Kampf- und Spezialfahrzeuge und Militärtransportflugzeuge… Das Ziel der Übung besteht in der Überprüfung der Geschlossenheit von Einheiten der kasachischen Armee und der Nato-Streitkräfte bei Friedensoperationen“ (in Mitten Zentralasiens an der russischen Grenze).

Durch die Aufstockung seiner Vorräte an angereichertem Uran stehe Teheran knapp davor, eine Atombombe zu bekommen. Entweder verfüge Teheran bereits über ausreichende Mengen an waffenfähigem Uran oder stehe knapp davor, sagte der amerikanische IAEA-Botschafter Glyn Davies am 9.9. in Wien. Falls Iran weiter Uran anreichere, resultiere daraus wahrscheinlich ein „gefährlicher und destabilisierender“ Durchbruch, zitierte ihn die Agentur Reuters und meinte wohl ‚falls die USA auf eine iranische Atombombe erkennen wollen‘.

Der Satz „Krisenzeiten schickten schon immer ihre apokalyptischen Reiter vor“ ist eine Selbsttäuschung. Das tun nicht Krisenzeiten, sondern Personen, die für Krisenzeiten sorgen. Regierungen waren dabei, wie die etablierten Politiker, meist nur willfährige Handlanger. Sollte man sie deshalb bestätigen und wählen?

Böttiger

Geschrieben in Allgemein | 0 Kommentare

Comments are closed.

  •  

    September 2009
    M D M D F S S
    « Aug   Okt »
     123456
    78910111213
    14151617181920
    21222324252627
    282930  
  • Archiv

    • September 2010
    • August 2010
    • Juli 2010
    • Juni 2010
    • Mai 2010
    • April 2010
    • März 2010
    • Februar 2010
    • Januar 2010
    • Dezember 2009
    • November 2009
    • Oktober 2009
    • September 2009
    • August 2009
  • Links

    • Allgemein

      • Potential Portale
      • potentialregister.de

Der Spatz im Gebälk © 2010 Alle Rechte Vorbehalten.

MistyLook made free by Web Hosting Bluebook
Übersetzung von Fabian Künzel